Die Entstehung des Projekts

Die Entstehung des Projekts

1997

Gründung

Das Ada-Lovelace-Projekt (ALP) wurde 1997 an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz auf Initiative des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Bildung, Frauen und Jugend (MBFJ) gegründet und ist inzwischen eines der ältesten Mentoring-Projekte in Deutschland.

1999

Unterstützung

Ein Beschluss des rheinland-pfälzischen Landtags vom Januar 1999 sicherte die Unterstützung für eine längerfristige Fortsetzung des Projekts. Es war vorgesehen, die Bedingungen für die Entwicklung von Zukunftstechnologien in Rheinland-Pfalz zu verbessern. Eine Maßnahme war die Fortführung des Ada-Lovelace-Projekts als übergreifendes Projekt zur Frauenförderung in MINT.

1997 - 2002

Ausweitung in Rheinland-Pfalz

Innerhalb der ersten fünf Jahre gelang es, das Projekt auf alle Universitäten und fast alle Hochschulen im Land auszuweiten.

2000

Förderung durch den ESF und Projektzweig Ausbildung

Bis 2000 standen zunächst Fördergelder aus dem Frauen- und Wissenschaftsministerium zur Verfügung, weshalb die Frauenbeauftragten und Frauenreferentinnen der Hochschulen ihre Aufgaben als Projektkoordinatorinnen anfangs ehrenamtlich wahrnahmen. Durch die damalige finanzielle Beteiligung des rheinland-pfälzischen Arbeitsministeriums und der Bundesagentur für Arbeit sowie die seit dem Jahr 2000 kontinuierliche Bereitstellung von Geldern aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) konnten hauptamtlich besetzte Projektstellen eingerichtet werden. Damit einhergehend wurde auch die Erweiterung des Tätigkeitsspektrums auf den Bereich der MINT-Ausbildungsberufe möglich. Wenig später konnten auch die Projektstellen an den Fachhochschulen mitfinanziert werden.

2009

Mentoring für Studierende

Neben der Motivation von Schülerinnen für MINT-Studiengänge und -Ausbildungsberufe liegt ein weiterer Arbeitsschwerpunkt seit dem Jahr 2009 auf der Betreuung und Beratung von Studentinnen und Absolventinnen in MINT-Studiengängen.

2010

Thema Diversity

Der dauerhafte Erfolg des Ada-Lovelace-Projekts beruht auch darauf, dass verschiedene Programmangebote für die heterogenen Zielgruppen konzipiert werden. So existiert seit dem Jahr 2010 der Projektzweig Diversity, welcher auf spezielle Formate für Mädchen und junge Frauen mit Fluchterfahrung oder Migrationshintergrund, auf Angebote für hochbegabte Mädchen sowie Mentoring für internationale Doktorandinnen abzielt.

2015

200. Geburtstag von Ada Lovelace

Anlässlich des 200. Geburtstags der Namensgeberin führte das Ada-Lovelace-Projekt im Festjahr zahlreiche Veranstaltungen durch, so zum Beispiel eine Veranstaltungsreihe unter dem Motto „Ada trifft…“, die Tagung „Ada trifft MINT – Genderdidaktik in der Praxis“ sowie weitere Festakte an den einzelnen Standorten.

2017

20-jähriges Jubiläum

Im Jahr 2000 feierte das Ada-Lovelace-Projekt sein 20-jähriges Bestehen. 20 Jahre, in denen sich das Projekt zu einem anerkannten, überregional bekannten Kompetenzzentrum für Frauen in MINT etabliert hat.

2018

Thema Digitalisierung

Das Aufgreifen aktueller Entwicklungen und Impulse im Bereich Frauenförderung ist für das Ada-Lovelace-Projekt zentral. In Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse und Informationssysteme IAIS St. Augustin verfolgt das Ada-Lovelace-Projekt das Ziel, Programmierfähigkeiten flächendeckend in Rheinland-Pfalz auszubauen. Die bundesweite Initiative Open Roberta Coding Hubs fördert außerschulische Lern- und Lehrangebote, um die Medienkompetenz von Mädchen und jungen Frauen zu fördern. Hierfür werden u.a. digitale Workshops und Programmierkurse für Schülerinnen oder Fortbildungsangebote für Studierende angeboten.

2018

Das ALP wird zum Kompetenzzentrum

Aus dem rheinland-pfälzischen „Mentoring-Netzwerk für Frauen in MINT“ wird das „Kompetenzzentrum für Frauen in MINT“.

2022

25-jähriges Jubiläum

Das Ada-Lovelace-Projekt hat sich in den letzten 25 Jahren von einem regionalen zu einem landesweiten Netzwerk und MINT-Kompetenzzentrum mit bundesweit großer Reputation entwickelt und verzeichnet eine großartige Erfolgsgeschichte. Aufgrund seiner Nachhaltigkeit und landesweiten Vernetzung gilt es bundesweit als Good-Practice-Modell zur Frauenförderung in MINT.

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