Spannende Angebote beim Girls´Day am Campus Remagen der Hochschule Koblenz

40 Schülerinnen von 16 Schulen sind der Einladung des Ada-Lovelace-Projekts (ALP) gefolgt und besuchten am Girls´Day den Campus Remagen, um in spannenden Workshops die MINT-Studien- und Berufswelt kennen zu lernen, Campusluft zu schnuppern und mit Studentinnen, Professor:innen sowie Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen. Prof. Dr. Babette Dellen und Christiana Hoerster machten den Teilnehmerinnen in ihrer Begrüßung Mut, sich ihrer Fähigkeiten bewusst zu werden und abseits der bestehenden Rollenklischees und Stereotypen Berufsfelder und Studiengänge anzuschauen, die junge Frauen eher seltener wählen.

Fingerfertigkeit und Geschick zeigten die Schülerinnen unter Anleitung von den ALP-Mentorinnen Jacqueline Köhnlein und Masa Zein beim Löten des Geschicklichkeitsspiels „Heißer Draht“.

Im Workshop „Dein Einstieg in die App-Programmierung“ unter der Leitung der ALP-Mentorinnen Lillith Hölzer und Nahid Afshar entwickelten die Schülerinnen ihre eigene App mit dem MIT App Inventor. Sie lernten, wie sie die benutzerfreundliche Programmierumgebung verwenden und Smartphone-Sensoren einsetzen. Anschließend konnten sie die App auf ihrem eigenen Smartphone testen.

Im Labor für Medizinische Strahlenphysik und Technik bekamen die Schülerinnen von Prof. Vesna Prokic einen Einblick in die Micro-Computertomographie und konnten sich über medizinische Bildgebung und Therapie informieren. Auch die damit verbundenen beruflichen Aussichten wurden Ihnen vorgestellt.

Darüber hinaus stellte Melina Schmitz, ehemalige Mentorin im Ada-Lovelace-Projekt und jetzt Mitarbeiterin und Promovierende des Fachbereichs MIT den Schülerinnen das Labor für „Wearables und medizinische Sensorik“ vor. Dort werden innovative Mikronadel-Systeme entwickelt, um minimalinvasiv Biomarker wie Glukose, Elektrolyte oder Laktat zu messen. Ziel ist es, Labordiagnostik kontinuierlich und alltagstauglich verfügbar zu machen, um Krankheiten früher erkennen und behandeln zu können.

Die Mentorinnen Annika Schlag und Selma Benharkat machten für die Schülerinnen den Herzschlag sichtbar. Unter ihrer Anleitung führten die Teilnehmerinnen im Bereich der Medizintechnik praktische Übungen zur Messung von Blutdruck, EKG und Puls durch.

Jonas Borsch und Manuel Lenz hatten in den Biomechaniklaboren Spannendes vorbereitet: Im Smart Gait Lab konnten die Schülerinnen sich zunächst mit intelligenten Kamerasystemen tracken und mithilfe KI-basierter Technologien Bewegungs- und Gangmuster analysieren. Adrenalinkicks gab es anschließend bei der Nutzung der VR(Virtual Reality)-Technik im Labor für .

Prof. Dr. Sönke Carstens-Behrens öffnete sein Labor und lud die Schülerinnen zum Experimentieren mit Ultraschallgeräten ein. Dabei erfuhren sie, wie diese Technologie in der modernen Diagnostik und Therapie eingesetzt wird.

Zum Abschluss des Girls´Days am Campus Remagen berichteten die Mentorinnen über ihren eigenen Weg ins Studium, teilten ihre Erfahrungen und zeigten auf, welche beruflichen Perspektiven ein MINT-Abschluss eröffnet

Das rheinland-pfälzische Ada-Lovelace-Projekt am Campus in Remagen unterstützt seit langem die bundesweite Girls´Day-Initiative, setzt damit ein Zeichen gegen den Einfluss von Geschlechterstereotypen und erweitert das Berufs- und Studienwahlspektrum der Mädchen. Die Studentinnen des Fachbereichs Mathematik, Informatik und Technik sind dort als Mentorinnen engagiert, informieren die Schülerinnen über Studienmöglichkeiten und bieten nicht nur am Girls´Day, sondern das ganze Jahr über praxisorientierte Workshops und AGs in den MINT-Fächern an. Das Ada-Lovelace-Projekt wird durch das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration und das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit sowie dem Europäischen Sozialfonds Plus gefördert.

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