Fake News erkennen, persönliche Daten schützen, Filterblasen durchschauen und verstehen, wie TikTok, Instagram & Co. entscheiden, was wir zu sehen bekommen: Beim Workshop „Digitale Selbstverteidigung für Mädchen – Sicher & stark im Netz!“ drehte sich am 25. September an der Universität Trier alles um einen selbstbewussten und kritischen Umgang mit der digitalen Welt.
Gemeinsam mit Mentorinnen des Ada-Lovelace-Projekt gingen 13 Schülerinnen der Klassen 5 bis 7 der Frage nach, was eigentlich hinter den Apps, Messengern und Plattformen steckt, die sie täglich nutzen. Wie funktionieren Algorithmen und Künstliche Intelligenz? Warum werden uns bestimmte Inhalte angezeigt? Wie entstehen Filterblasen? Und woran lässt sich erkennen, ob ein Bild oder eine Nachricht wirklich echt ist?
Auch der Umgang mit Hate Speech, Datenschutz und möglichen Gefahren im Netz stand auf dem Programm. Anhand alltagsnaher Beispiele und praktischer Übungen konnten die Teilnehmerinnen selbst aktiv werden, diskutieren und verschiedene Strategien ausprobieren.
Besonders wichtig war dabei die Botschaft: Wer versteht, wie die digitale Welt funktioniert, kann bewusster mit ihr umgehen. Die Schülerinnen wurden dazu angeregt, Informationen kritisch zu hinterfragen, ihre persönlichen Daten im Blick zu behalten und sich bei problematischen Inhalten im Netz zu positionieren.
So wurde aus „digitaler Selbstverteidigung“ vor allem eines: digitale Kompetenz, die Mädchen dabei unterstützt, sicher, kritisch und selbstbestimmt im Netz unterwegs zu sein.
