Neues aus der MINT-Welt: Die Women of Tech Conference 2026

Die Women of Tech Conference ist eine der zentralen Plattformen in Deutschland, um Frauen in der Technologiebranche sichtbarer zu machen und ihren fachlichen Austausch zu fördern. Auch in diesem Jahr bot das Event vom 19. bis 21. Mai einen Raum, um Expertinnen, weibliche Führungskräfte und Nachwuchstalente im MINT-Sektor gezielt zu vernetzen und zu stärken.

IT-Expertin Katharina Hopp brachte die Relevanz der Veranstaltung in ihrem Statement gegenüber der tagesschau.de präzise auf den Punkt, indem sie betonte: „Wir brauchen in Deutschland und Europa deutlich mehr Innovation. Wir brauchen mehr kluge Köpfe. Wir brauchen mehr Mut — die genau das voranbringen. Und genau dafür wollen wir die Frauen motivieren, sich hier einzubringen.“

Unter dem Thema „Connecting Human and Machine“ ermöglichte die Veranstaltung inspirierende Einblicke in die Welt der Künstlichen Intelligenz und moderner Technologien. Das Programm bot eine spannende Mischung aus Keynotes, Podiumsdiskussionen und Ausstellungen, die viel Raum für Information und Networking ließen. Ein besonderes Highlight war der erste integrierte Hackathon, bei dem die Teilnehmerinnen an echten Anwendungsfällen arbeiteten und gleichzeitig neue Kontakte knüpften.

Zudem ermöglichte die Konferenz einen wichtigen geschützten Raum, um offen über die spezifischen Hürden für Frauen in der Tech-Branche zu sprechen. Die Teilnehmerin Lilly Höschele beschrieb ihre Erfahrungen im Interview mit der tagesschau.de damit, dass sie als Frau oft das Gefühl habe, sie müsse sich fast schon dafür rechtfertigen, dass sie sich für Technik interessiere. Umso wertvoller war der inspirierende Austausch vor Ort: „Wir sind so viele unterschiedliche Frauen und es ist so inspirierend, mit anderen Frauen zusammenzuarbeiten, die irgendwie einen anderen Background haben, aber jetzt doch am gleichen Punkt sind wie ich“, so Höschele weiter gegenüber der tagesschau.de.

Da Empowerment und Mut untrennbar mit Innovation verbunden sind, bedarf es starker Vorbilder, um bestehende Klischees und Geschlechterstereotype endgültig abzubauen. Speakerinnen wie Kathrin Anandasivam betonten via tagesschau.de, dass es darum ginge zu zeigen, dass tatsächlich alles möglich ist, auch als Frau im technischen Umfeld.

Unter dem Motto „Was ich will, das kann ich!“ setzt sich auch das Ada-Lovelace-Projekt genau dafür ein: mutig zu sein und neue Wege einzuschlagen. Dabei leistet es seit 1997 einen wichtigen Beitrag, um Stereotype abzubauen und Mädchen und Frauen für MINT zu begeistern.

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