Mit Robotern zum Mars: Erfolgreiches RobertaLab-Feriencamp an der Universität Koblenz

Wie programmiert man einen Roboter? Wie können Roboter Herausforderungen auf einem anderen Planeten lösen? Und wie könnte eine Mission zum Mars aussehen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich 15 Mädchen und junge Frauen im Alter von 10 bis 16 Jahren beim diesjährigen RobertaLab-Feriencamp an der Universität Koblenz.

Das einwöchige Angebot wurde von der Arbeitsgruppe Informatik und ihre Didaktik in Kooperation mit dem Ada-Lovelace-Projekt der Uni Koblenz durchgeführt.
Finanziert wurde das Camp durch Mittel des Hochschulsonderprogramms „Wissen schafft Zukunft“ des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit.

Während der letzten Sommerferienwoche tauchten die Teilnehmerinnen in die faszinierende Welt des Programmierens ein. Zu Beginn sammelten sie mit dem Mikrocontroller Calliope mini erste Erfahrungen im algorithmischen Denken und entwickelten eigene Programme. Anschließend arbeiteten sie mit den programmierbaren LEGO Spike-Robotern, lernten deren Aufbau kennen und erweiterten Schritt für Schritt ihre Programmierkenntnisse.

Ein besonderer Höhepunkt des Feriencamps war die mehrtägige „Mission to Mars“. In kleinen Forscherinnen-Teams übernahmen die Teilnehmerinnen verschiedene Aufgaben einer simulierten Marsmission. Dabei mussten unter anderem ein Raketenstart vorbereitet, Gesteinsproben gesammelt, die Kommunikation sichergestellt, ein Mars-Roboter befreit oder ein Satellit in die Umlaufbahn gebracht werden. Für die erfolgreiche Umsetzung waren Kreativität, logisches Denken, Teamarbeit und Programmiergeschick gefragt. Am Ende konnten alle Missionen erfolgreich abgeschlossen werden.

Begleitet wurden die Teilnehmerinnen von Mentorinnen aus MINT-Studiengängen, die nicht nur fachliches Wissen vermittelten, sondern auch Einblicke in Studium und Berufsmöglichkeiten in Informatik und Technik gaben.
Den feierlichen Abschluss bildete eine Präsentation für Familien und Angehörige. Dabei stellten die Teilnehmerinnen ihre Projekte und Programmierergebnisse vor und zeigten eindrucksvoll, was sie innerhalb weniger Tage gelernt und gemeinsam entwickelt hatten.

Das RobertaLab-Feriencamp verdeutlicht, wie praxisnahes Lernen, kreatives Problemlösen und gemeinsames Tüfteln junge Menschen für Informatik und Technik begeistern können.
Die Begeisterung der Teilnehmerinnen und die erfolgreichen Ergebnisse der Marsmissionen zeigten einmal mehr, welches Potenzial in der frühen Förderung von MINT-Kompetenzen steckt.

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