Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler besucht das Ada-Lovelace-Projekt am Campus Remagen

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Bildrechte: Susanne Dröppelmann, Hochschule Koblenz

Ihre Sommerreise führte die Ministerin für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie und Jugend in den Ferienkurs „VR Girls Create & Escape“

Am 31. Juli 2026 hat Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler das Ada-Lovelace-Projekt am Campus Remagen der Hochschule Koblenz besucht. Anlass war ihre diesjährige Sommerreise. Auf dem Programm stand ein Ferienkurs, in dem zehn Schülerinnen im Alter von 11 bis 18 Jahren eigene virtuelle Escape Rooms entwickelten und programmierten.

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Bildrechte: Susanne Dröppelmann, Hochschule Koblenz

Begrüßung und Grußworte

Empfangen wurde die Ministerin von Prof. Dr. Karl Stoffel, Präsident der Hochschule Koblenz, von Prof. Dr. Babette Dellen, Projektverantwortliche des Ada-Lovelace-Projekts am Campus Remagen, und von Christiana Hoerster, Projektleitung am Standort.

Ebenfalls zu Gast waren die Landtagsabgeordnete Susanne Müller sowie Prof. Dr. Martina Brück, Prodekanin des Fachbereichs Mathematik, Informatik, Technik, die das Ada-Lovelace-Projekt am Campus Remagen früher selbst verantwortet hat.

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Bildrechte: Susanne Dröppelmann, Hochschule Koblenz

Es folgten Grußworte des Hochschulpräsidenten, der wissenschaftlichen Leitung des Ada-Lovelace-Projekts, Prof. Dr. Claudia Quaiser-Pohl von der Universität Koblenz, sowie der Ministerin selbst.

Rundgang durch die Hochschule

Im Anschluss führte ein Rundgang durch drei Labore des Campus Remagen, die regelmäßig in die Arbeit des Ada-Lovelace-Projekts eingebunden sind.

Im Labor für Wearables und medizinische Sensorik stellte Prof. Dr. Lukas Scheef innovative Methoden der Körperdatenerhebung vor, darunter Mikronadel-Systeme für medizinische Anwendungen. Dort forscht mit der Promovierenden Melina Schmitz auch eine ehemalige ALP-Mentorin.

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Bildrechte: Susanne Dröppelmann, Hochschule Koblenz

Im Labor für Medizintechnik zeigte ALP-Mentorin Annika Schlag, wie sich Vitalparameter messen lassen. Als dritte Station folgte das Smart Gait Lab, das Labor für KI-basierte Ganganalyse von Prof. Dr. Ulrich Hartmann.

Einblick in den Ferienkurs

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Bildrechte: Susanne Dröppelmann, Hochschule Koblenz

Den letzten Teil ihres Besuchs verbrachte die Ministerin im laufenden Workshop. Sie ließ sich die Projekte der Schülerinnen zeigen und kam mit den Teilnehmerinnen und den Mentorinnen ins Gespräch. Einen der selbst entwickelten Escape Rooms testete sie mit einer VR-Brille auch selbst.

Aus Teilnehmerinnen werden Mentorinnen

Wie nachhaltig eine Teilnahme an einem solchen Workshop sein kann, zeigt das Beispiel von Katharina-Maria Günther. Die heutige ALP-Mentorin hat den Ferienkurs mitentwickelt und nahm früher selbst als Schülerin an Angeboten in Remagen teil: „Es macht mir riesigen Spaß, die Begeisterung der Mädchen für das Programmieren zu wecken. Da ich früher selbst als Schülerin an Kursen in Remagen teilgenommen habe, weiß ich, wie viel Selbstvertrauen diese Erfahrung schenkt. Diesen Aha-Effekt heute als Mentorin zu begleiten, ist das Schönste an meiner Arbeit.“

Für die Schülerinnen, die Mentorinnen und alle Beteiligten war der Vormittag ein besonderer Termin.

Gefördert wird das Ada-Lovelace-Projekt durch den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+), das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit sowie das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie und Jugend des Landes Rheinland-Pfalz.

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