Erfolgreicher digitaler Girls’ Day 2021

In diesem Jahr fand der Girls‘ Day, der bundesweite Zukunftstag für Mädchen, erstmals digital statt. Das Ada-Lovelace-Projekt koordinierte an diesem Tag die Angebote an den Hochschulstandorten in Rheinland-Pfalz – insgesamt konnten 220 Mädchen der Klassenstufe 5 bis 13 in ganz Deutschland erreicht werden. Die Angebote in Koblenz, Remagen, Trier, Mainz, Bingen und Kaiserslautern reichten dabei von Experimentierworkshops über ein Schnupperstudium bis hin zu Mentoring- und Beratungsgesprächen. Zu Beginn des Programms sahen die Teilnehmerinnen das digitale Grußwort des rheinland-pfälzischen Wissenschaftsministers Konrad Wolf.

Die Schülerinnen aus Rheinland-Pfalz und ganz Deutschland konnten im Rahmen des Girls‘ Days in die verschiedenen MINT-Studiengänge der rheinland-pfälzischen Hochschulen hineinschnuppern. An der Hochschule Trier wurden die Studiengänge Maschinenbau und Lebenstechnologie vorgestellt, an der Universität Trier erhielten die Mädchen einen Einblick in das Mathe- und Umweltwissenschaftenstudium – ergänzt wurde das Angebot mit selbstgedrehten Videos der Mentorinnen. Auch an der TU Kaiserslautern wurden Schnupperangebote und Gesprächsrunden zu unterschiedlichen MINT-Studiengängen angeboten. An der Universität in Koblenz konnten sich interessierte Schülerinnen im Rahmen eines Studitalks mit den Mentorinnen über ein Studium in Koblenz austauschen.

Auch das praktische Ausprobieren kam nicht zu kurz. An der Hochschule Koblenz boten die ALP-Mentorinnen Workshops zu den Themen Elektrotechnik oder Glas und Keramik an, bei denen die Schülerinnen von zuhause aus mitexperimentieren konnten. Auch die Mentorinnen des Rhein-Ahr-Campus der Hochschule in Remagen begeisterten die Mädchen mit dem Bau einer Zitronenbatterie oder einer Kartoffeluhr. An der TH Bingen ließen die Mädchen zusammen mit den Mentorinnen Bürsten tanzen und in Mainz wurden Flummis hergestellt. An der Universität in Koblenz bauten die Teilnehmerinnen eigene Messgeräte für die Wetterbeobachtung, entschlüsselten geheime Botschaften oder erfuhren mehr über die Welt der Künstlichen Intelligenz.

Im Rahmen des Girls‘ Days öffnen seit 2001 Unternehmen, Betriebe und Hochschulen ihre Türen für Schülerinnen ab der 5. Klasse. Die Mädchen lernen Berufe und Studiengänge kennen, in denen der Frauenanteil noch sehr gering ist. Das Ada-Lovelace-Projekt bietet an seinen Standorten seitdem jedes Jahr Workshops und Einblicke in die MINT-Studiengänge für alle interessierten Mädchen an. Das Besondere in diesem Jahr war zum einen die komplett digitale Umsetzung, zum anderen das dadurch vergrößerte Einzugsgebiet der Teilnehmerinnen, die nicht nur aus Rheinland-Pfalz, sondern aus allen Teilen Deutschlands an den Angeboten teilnahmen.

 

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