Ereignisreiches Mädchen-und-Technik-Feriencamp

Eine aufregende und schöne Woche liegt hinter uns. Vom 29. Juli bis zum 02. August nahmen 16 Schülerinnen am diesjährigen Mädchen und Technik Feriencamp mit dem Motto Natur & Umwelt teil.

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Ob das Ei den Flug überlebt hat?

Los ging es am Montag mit einer Kennenlernrunde und Vorstellung der Mentorinnen sowie des Ada-Lovelace-Projekts. Schnell entstand eine lockere, freundschaftliche Atmosphäre, was auch an den tollen Teilnehmerinnen lag. Am selben Tag wurde noch an der bestmöglichen Eierschutzkonstruktion getüftelt, die ein rohes Ei bei einem Sturz aus dem dritten Stock am sichersten schützt. Eine Herausforderung, die nicht jedes Ei überlebte, aber bei den Teilnehmerinnen große Tüftlerqualitäten freisetzte.

Außerdem zeigten die Mentorinnen den Mädchen, wie sie aus Kartoffeln selbst Klebstoff herstellen können, der besonders umweltfreundlich und garantiert nicht giftig ist.

Am Dienstag lernten die Mädchen, wie wichtig Insekten für unsere Umwelt sind und bauten sich anschließend ihr eigenes Insektenhotel, mit dem sie nun den Insekten in ihrem Garten ein Zuhause geben können

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Ein besonders schönes Insektenhotel

. Am Mittwoch wurden die letzten Feinschliffe am Insektenhotel vorgenommen, bevor es mittags dann an die Bestimmung des eigenen ökologischen Fußabdrucks ging. Die Mädchen erfuhren mehr über Naturschutz und was sie selbst tun können, um unser Klima zu schützen. Anschließend lernten sie eine HTML-Webseite zu programmieren, auf der sie ihr neu erworbenes Wissen präsentieren konnten. Lena, 12 Jahre, hat dazu eine klare Meinung: „HTML war sehr cool!“

Am Donnerstag wurde das Feriencamp von der Uni an den Laacher See verlagert. Hier recycelten die Mädchen von zuhause mitgebrachte Tetrapaks und fertigten daraus Stifteboxen, die sich natürlich auch super zum Verschenken eignen. Nach einem ausgiebigen Mittagessen im Laacherseehaus versuchten die Mädchen, essbares Geschirr für das Abendessen herzustellen – eine Aufgabe, die schwieriger war, als gedacht.

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Pudding? Waffelteig? – Neee, daraus soll essbares Geschirr werden…

Abends wurde an einem großen Lagerfeuer gegrillt, für das die Mädchen zuvor Feuerholz gesammelt hatten. Unter freiem Himmel  tauchten die Mädchen nach dem gemeinsamen  Essen in die großen Weiten des Alls ein und erfuhren mehr über die Planeten des Sonnensystems und unsere Sterne.

Am letzen Tag ging es nach einer mehr oder weniger kurzen Nacht im Laacherseehaus auf eine GPS-Tour um den Laacher See. In drei Gruppen aufgeteilt lösten die Mädchen Rätsel und Aufgaben, die ihnen die Koordinaten zum nächsten Wegpunkt verrieten. Nebenbei lernten sie mehr über die vulkanische Landschaft, in der sie sich bewegen. Nach fast sechs Stunden Wanderung trafen sich die Gruppen wieder am Laacherseehaus, erschöpft aber glücklich. Nach einer kurzen Abschlussrunde endete das Mädchen und Technik Feriencamp.

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Im Wald am Laacher See

Es war eine tolle Woche für die Mentorinnen und für die Mädchen. Bis zum nächsten Jahr!

 

Hannah Hagmann

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