Calliope mini – Workshops an der Joseph-Mendelssohn-Grundschule in Koblenz – Grundschüler:innen werden zu Programmierer:innen

In diesem Jahr durfte in den vierten Klassen der Grundschule Horchheim endlich wieder programmiert und gecodet werden. An insgesamt zwei Terminen führten Mentorinnen des Ada-Lovelace-Projekts der Universität in Koblenz die Teilnehmenden mit Hilfe des Calliope mini, einem Mikro-Computer auf einer Platine, in die Welt des Programmierens und Codens ein.

Digitale Medien (Smartphones, Tablets, Apps etc.) begleiten, spätestens seit der Pandemie noch sehr viel intensiver, Kinder und Jugendliche durch ihren Alltag, von klein auf lernen sie diese Geräte zu bedienen; häufig ausschließlich als Nutzer:innen. Mit dem Calliope mini sollen die Kinder ein tieferes Verständnis für die dahinter steckende Technik bekommen. Ziel ist es Kinder möglichst früh zu digitaler Souveränität zu erziehen und zu den Gestalter:innen der Technik von morgen zu machen. Dies ist umso entscheidender, denn die stattfindenden Umwälzungen durch die fortschreitende Digitalisierung, wird die Gesellschaft vor große Herausforderungen stellen. Stephanie Justrie, Leiterin des Ada-Lovelace-Projekts an der Universität in Koblenz, betont: „Die heutigen Grundschüler:innen werden auf einen völlig neuen Arbeitsmarkt treffen. Umso wichtiger ist es den Kindern bereits am Anfang ihrer Bildungsbiografie Erfahrungen zu ermöglichen, dass sie Gestalter:innen sein können und nicht nur Konsument:innen in der digitalen Welt bleiben müssen.“

Über den Calliope lernten die Kinder der 4. Klasse spielerisch das Innenleben und den Aufbau eines Computers kennen. Mögliche Berührungsängste waren spätestens beim Programmieren am PC überwunden und alle Teilnehmenden mit Feuereifer dabei. Die Aufgabe den Calliope zum Mini-Klavier oder zu einer Einbruchssicherung umzufunktionieren und entsprechend zu programmieren, wurde von allen mit viel Spaß und Motivation gelöst.

Rebekka Görge, Ivanna Kramer, Lea Schneider und Emiliy Stätter, Mentorinnen der Universität, leiteten an und unterstützten bei allen aufkommenden Fragen. Auch Ihnen war der Spaß und die Freude deutlich anzumerken: „Es ist einfach schön wieder im direkten Kontakt und nicht nur virtuell mit den Kindern zusammen zu arbeiten. Wir hatten zweit tolle Tag hier!“

Martina Engel und Laura Luckei, Klassenlehrerinnen der 4a und 4b, zeigten sich ebenfalls begeistert von dem großen Engagement und den positiven Rückmeldungen aller Beteiligten: „Es ist toll, dass unsere Schüler:innen zum Abschluss dieses denkwürdigen und coronabedingt, sehr herausfordernden Jahres noch erste Schritte im Programmieren machen konnten.“

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